So klappt es ganz bestimmt mit dem Gegner! ;) Welche speziellen Spielzüge und Strategien euch beim Gewinnen helfen, stellen wir euch in der neuen Folge zum Schach vor. Unter anderem erklären wir, was die Rochade ist und die man so schön "im Vorbeigehen", en passent, seinen Gegner schlagen kann.

Die Rochade:

Die Rochade ist einer der einfachsten Spielzüge. Bei ihr werden (falls beide noch nicht bewegt wurden) König und Turm bewegt. Ich füge ein Beispiel ein, damit es verständlicher wird.

Also, es gibt die lange Rochade (schwarz im Bild) und die kurze (weiß im Bild). Lange Rochade bedeutet, dass man den König mit dem Turm tauscht, der vier Felder (im Gegensatz zu drei Feldern bei der kleinen Rochade) entfernt ist. Weder bei der kurzen noch bei der langen Rochade darf der König ein Feld passieren, das von einer gegnerischen Figur bedroht wird. Natürlich darf der König weder vor noch nach der Rochade im Schach stehen! Und zu guter Letzt darf zwischen König und Turm keine andere Figur stehen. Ich würde außerdem noch raten, die Rochade möglichst früh einzusetzen, damit der König zwischen Turm und Bauern besser geschützt ist.

 

en passent:

,,Im Vorbeigehen‘‘, wie es so schön auf Deutsch heißt, ist, wenn ein Bauer einen anderen Bauern auf eine spezielle Art schlägt. Der gegnerische Bauer MUSS vorher einen Doppelschritt durchgeführt haben UND man darf nur direkt nach dem Doppelschritt den gegnerischen Bauern schlagen. Also, wie führt man einen en passant-Schlag durch? Naja, einfachheitshalber habe ich ein Bild eingefügt, welches zeigen soll, wie es funktioniert. Das Besondere an diesem Zug ist, dass man den gegnerischen Bauern „im Vorbeigehen“, also en passant, schlagen kann und nicht direkt auf das Feld, auf dem er steht, gehen muss.

 

Zusätzliche Tipps:

,,Springer am Rand, bringt Kummer und Schand‘‘:

Das ist ganz einfach erklärt. Zunächst einmal sollte der Springer von der Grundlinie wegbewegt werden, um mehr Zugmöglichkeiten zu entwickeln. Außerdem sollte man ihn nicht an den Rand bewegen, da am Rand die Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt sind. In unserem Bild (s. o.) hätte der Springer bei einem Zug nach links deutlich weniger Platz, als wenn er in die Mitte ginge.

Die Dame würde ich nicht zu früh ins Spiel bringen, erst sollte man die anderen Figuren ,,entwickeln‘‘. Nur mit einer Figur, auch wenn es die stärkste ist, übers Feld zu ziehen, bringt nämlich nicht viel: Um den Gegner ins Schachmatt zu setzen, braucht man eben mehr Figuren!

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