"Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt." Aristides de Sousa Mendes (1885-1954)

Sousa Mendes  war ein zu Unrecht vergessener Mann, denn er war ein Beispiel für Zivilcourage. Daher wird in unserer Schule diesem Mann eine Ausstellung gewidmet.

 

 

Am 23.02.2015 war ein Journalist, der während Recherchen auf Aristides de Sousa Mendes gestoßen ist, bei uns an der Schule, um uns von diesem eindrucksvollen Mann zu berichten. Sollte euch das Thema interessieren, dann könnt ihr euch die Ausstelleng in der Mensa und im Ruhebereich ansehen. Oder für allgemeinere Infos einfach dran bleiben!;)

Aristides de Sousa Mendes wurde am 19. Juli 1885 in Portugal geborern. Er Studierte Jura, war verheiratet mit Maria Angelina Coelho de Sousa Mendes und bekam mit ihr 14 Kinder. 1940 wurde er Generalkonsul von Bordeaux. Der portugiesische Diktator Antonie de Oliveira Salazar verbot dem diplomatischen Dienst, Juden und Staatenlosen ein Visa auszustellen. De Sousa Mendes steckte in der Bredouille: genehmigt er diese Visa, riskierte er seine Karriere und den Unterhalt seiner großen Familie. Täte er es nicht, gerieten Tausende in die Fänge der Nazis.

Am 17. Juni 1940 verkündete er in Bordeaux, dass Portugal unabhängig von Geld, Rasse oder Religion jedem ein Visum erteilt, der eines braucht. Dann stellte er innerhalb weniger Tage und Nächte ca. 30.000 Visa aus. Am 8. Juli 1940 kehrte er auf Befehl seiner Regierung nach Portugal zurück. Dort half er noch vielen Flüchtlingen, die ihn aufsuchten. Infolge eines Disziplinarverfahrens verlor de Sousa Mendes seinen job und seine Pension.

Am 3. April starb Aristides de Sousa Mendes in tiefster Armut, weil er sich dafür entschied, ,,lieber mit Gott gegen die Menschen als mit den Menschen gegen Gott" zu leben.

Dies war nur ein kurzer Ausschnitte aus dem Leben eines sehr mutigen Mannes, der meiner Meinung nach viel zu ungeehrt und vergessen ist.