Ihr kennt einen Abquetscher, einen Jet und einen Pin-Shot? Dann habt ihr vermutlich Mitte Februar beim nunmehr achten Krökeltunier am GSG teilgenommen oder eure Freunde haben vor dem diesjährigen Tunier von nichts anderem mehr gesprochen. ;) Noch nie gab es so viele Teilnehmer wie in diesem Jahr. Doch was machte das Krökeltunier in diesem Jahr so attraktiv und wer entschied das Tunier am Ende für sich?

Am 19. und 20. Februar wurde in der Aula gekickt, gedreht und gezielt was das Zeug hilt. 92 Teilnehmer spielten in 46 Teams nicht nur um die heißbegehrten Pokale und Preise, sondern auch um Ruhm und Ehre, denn viele Spieler sind von Beginn der Tuniergeschichte an dabei und beweisen jedes Jahr aufs Neue, wie und dass die neuen Schüsse sitzen.

An vier Krökeltischen spielten 92 Schülerinnen und Schüler, die zuvor in etwa gleichstarke Teams zugelost wurden. Dabei wurden die 83 Jungen und neun Mädchen in zwei Klassen eingeteilt: in Profis und Amateure, sodass etwa gleichstarke Teams gegeneinander spielten. "Mitunter spielen große und kleine, jüngere und ältere Schüler miteinander. Doch wachsen die Teams im Laufe des Tuniers zusammen", berichtet Daniel Meenderink, der zusammen mit Reiner Dörr, Christian Pfingst und Thorsten Weiß das zweitägige Tunier organisiert und begleitet hat. Am ersten Spieltag galt es die Vorrunde zu überleben, am zweiten Spieltag folgte die Endrunde nach Ko-Prinzip. "Alle Schüler sind total gut dabei und super diszipliniert", lobte Meenderink die Teilnehmenden. Dabei war dies keine Selbstverständlichkeit, denn es gab noch nie so viele Teilnehmer, wie in diesem Jahr. Die hohe Beteiligung sieht Daniel Meenderink darin begründet, dass im Vorfeld viel Werbung für das Tunier gemacht wurde. Allerdings haben sich trotz der hohen Teilnehmerzahl nur neun Mädchen, weniger als in den vergangenen Jahren, für das Tunier gemeldet. "Wir würden gern mehr Mädchen ermuntern, nicht nur an dem Tunier, sondern auch an der AG teilzunehmen. Doch ist es schwierig, da sie sich häufig von den vielen Jungen abschrecken lassen. Das sollten sie nicht tun.", so Meenderink weiter.
Neben den Bestrebungen, mehr Mädchen für den Sport zu begeistern, gibt es weitere Ideen, um das Tunier weiter zu beleben. "Wir haben überlegt, ein reines Lehrerteam zu bilden und in den Wettkampf zu schicken, doch hätten zum Beispiel Thorsten Weiß und Dennis Meier als Team keine Chance zu gewinnen. Die Schüler sind weitaus besser", schätzt Christian Pfingst, der das Tunier mit Reiner Dörr federführend organisiert hat und die AG leitet, die Chancen der Lehrer ein.

Und die Schüler sind gut. Dies bewiesen Tim Sültrop (8d) und Ben Mentz (6b), die als Sieger aus dem Wettkampf hervorgingen. Selim Dursun (Q2) und Chiara Kemper (10a) belegten den zweiten Platz vor Jan-Christoph Hellwig (9b) und Nick Scharnhop (6e). Die glücklichen Gewinner freuten sich über Pokale, Urkunden und Bälle sowie Griffbänder, um in Zukunft in den Pausen ausreichend gewappnet zu sein. Allein Selim Dursun hat in diesem Jahr sein letztes Tunier gespielt, da er im Sommer sein Abitur machen wird. Er hat an allen Tunieren teilgenommen. "Seit der 5. Klasse spiele ich und trete in den Tunieren an.", sagte Selim. Er hat auch jahrelang an der AG teilgenommen, doch leider fehle ihm nun die Zeit. Allerdings wird er nach dem Abitur im Bundesligazentrum in Hannover weiterspielen. Vielleicht sehen wir ihn also an der ein oder anderen Stelle wieder.